Miyajima Tonabnehmer

Miyajima Lab ist ein kleines Unternehmen um Noriyuki Miyajima, welches in Fufuoka, Japan, ansässig ist. Mit seinen 6 Mitarbeitern produziert Noriyuki Miyajima Tonabnehmer, Verstärker, Step-Up-Transformatoren in exzellenter Qualität.

Die MC-Stereo-Tonabnehmer verdienen eine besondere Beachtung. Alle Stereo-Tonabnehmer bedienen sich der sogenannten „Cross Ring“ Methode. Dabei wird das System aus Nadelträger und Spule nicht wie üblich mit einem Spanndraht fixiert. Bei den Miyajima Tonabnehmern wandert ein Gummidämpfer vor dem Spulenträger und der Nadelträger wird durch den Dämpfer geführt. Eine angespitze Stellschraube fixiert den Spulenträger in einem fest definierten Punkt im Zentrum. Dadurch kann sich die Spule nur noch um den Drehpunkt bewegen und bleibt so im linearen Magnetfeld. Dazu kommt eine spezielle Wickeltechnik der Spulen (über Kreuz) auf ihren Träger. Nichtlineare Verzerrungen werden durch diese Technik minimiert.

Takumi
Das Miyajima Takumi steht bei der Stereophile auf der Liste empfohlener Tonabnehmer im Jahr 2015. Der Klang des Takumi ist körperreich, klar und sanft. Es ist sehr vielseitig und passt auf die meisten Tonarme. Das Takumi ist das preiswerteste Stereo-Tonabnehmersystem aus dem Programm von Miyajima Lab. Es ermöglicht Vinylliebhabern zu einem günstigen Preis die Tonabnehmer von Miyajima Lab kennen zu lernen. Das Takumi verwendet die „Cross Ring“-Methode und besitzt einen elliptisch geschliffenen Diamant.

Waza
Das Waza ist ein klanglich sehr ausgewogenes Tonabnehmersystem. Es tut was er tun soll und liefert natürliche, prächtige Musik. Das Waza verwendet die „Cross Ring“-Methode und besitzt einen elliptisch geschliffenen Diamant. Sein Korpus besteht aus einem schweren, reinem Rosenholz.

Shilabe
Das Shilabe war lange Zeit das Topmodell mit „Cross Ring“-Methode von Miyajima Lab. Sein Korpus besteht aus afrikanischem Schwarzholz, welches auch gerne zum Bau von Klarinetten und Oboen verwendet wird. Im Shilabe findet eine Diamant-Nadel mit Shibata-Schliff Verwendung.

Saboten
Hauptmerkmal des Saboten ist ein Nadelträger der aus dem Dorn des Japanischen Kaktus besteht. Noriyuki Miyajima ist der Meinung, dass natürliche Materialien (kein Metall) einen natürlicheren Klang erzeugen. Beim Madake verwendet Noriyuki Miyajima sehr viel Zeit damit, Bambus sehr dünn zu einem Nadelträger zu schneiden. Der für den Saboten verwendete Kaktus-Dorn wird sorgfältig ausgewählt und nur auf Länge geschnitten. Als Nadel findet ein elliptisch geschliffener Diamant mit 0,5 mm Durchmesser Verwendung. Der Korpus des Saboten ist aus Lignum Vitae (Guajakholz), dem angeblich härtesten Holz der Welt.

Kansui
Noriyuki Miyajima versuchte lange Zeit einen besseren Tonabnehmer als das Shilabe zu bauen. Er verwendete unterschiedliche Materialien, änderte den Fertigungsprozess und stellte so den Kansui fertig. Der Korpus des Kansui besteht ebenfalls aus afrikanischem Schwarzholz und besitzt eine Diamant-Nadel mit Shibata-Schliff.

 

Modell

Diamant-Schliff

Nadelträger

Output

Impendanz

Gewicht

Auflagekraft

Offizieller Verkaufspreis in Euro

Unser Preis in Euro

Takumi

Elliptisch

Alu-Hart

0,20 mV

16 Ohm

8,9 g

2,2-2,4 g

2160

2100

Waza

Elliptisch

Alu-Hart

0,23 mV

16 Ohm

8,5 g

2,9-3,1 g

2380

2300

Shilabe

Shibata

Alu-Hart

0,23 mV

16 Ohm

9,7 g

2,9-3,1 g

3440

3300

Saboten

Elliptisch

Cactus

0,18 mV

15 Ohm

8,4 g

1,9-2,1 g

2640

2500

Kansui

Shibata

Alu-Hart

0,23 mV

16 Ohm

9,7 g

2,2-2,4 g

3960

3800

Takumi, Saboten, Kansui: Compliance 9×10-6cm/dyne (Für mittelschwere bis schwere Tonarme)

Waza, Shilabe: Compliance 8×10-6cm/dyne (Für schwere Tonarme)