Netzfilter Cardas - Quantum

Die Stromversorgung gewinnt in der Hifi Anlage immer mehr Bedeutung und kann diese deutlich verbessern.

Vor 5 Jahren hatte bei uns das Thema Stromversorgung einen eher geringen Stellenwert. Ein hochwertiges Netzkabel, aber nicht zu teuer, war der Ansatz. Das Argument "was soll den der letzte Meter Kabel bewirken" kam uns auch schlüssig vor. Klanglich hatte das eine Netzkabel auch keine großen Auswirkungen, daher war doch klar, dass es andere Baustellen gibt, die wichtiger sind.

Mittlerweile sehen wir das doch anders. Durch eine abgestimmte Stromversorgung wird die Wiedergabe der Musik deutlich verbessert.
Für uns hat die Stromversorgung mindestens den Stellenwert der weiteren Verkabelung, eher sogar noch darüber. 

Wenn man sich damit beschäftigt, dann schaut man nicht nur auf Netzkabel, sondern auch auf Netzfilter. Netzfilter liegen aktiv im Strompfad, je nach Ausführung wird mehr oder weniger gefiltert. Jedoch haben Netzfilter häufig die Eigenschaft, dass Sie anfänglich gefallen, doch über die Zeit etwas fehlt. Das kann Dynamik, Räumlichkeit, Tonalität oder Durchhörbarkeit sein. Wir sind nach einigen Versuchen einen anderen Weg gegangen.

Eine Kombination aus einer sehr guten Netztleiste und einem Filter, der nicht im aktiv im Strompfad liegt, das war der Durchbruch.

Wir nutzen die Cardas Nautilus Power Strip Netzleiste. Diese hat schon durch ihren Aufbau eine gewisse Filterwirkung. Wenn man die Nautilus in die Hand nimmt, dann merkt man, welcher Aufwand hier getrieben wurde. Die Leiste in Verbindung mit den Cardas Netzkabeln ergibt ein deutlich stabileres Klangbild. Das ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung.

Um das ganze dann auf ein sehr hohes Niveau zu bekommen, hat sich der Quantum Noise Resonator als perfekter Partner erwiesen. Durch Ihn wird das Klangbild "gereinigt", ohne das es die bei Netzfiltern beschriebenen Nachteile gibt. Der Schritt ist deutlich und wird durch die Cardas Netzkabel auch so dargestellt. Wir empfehlen für diese Kombination aus Netztleiste und Filter die Cardas Clear Beyond Power Netzkabel. Aber auch schon die Cardas Clear Cygnus Power Netzkabel zeigen die Vorteile auf.

Nautilus Power Strip

Nautilus Power Strip ist eine Stromleiste der Referenzklasse, bei der nichts dem Zufall überlassen ist. Sie bietet fünf Schutzkontakt-Steckdosen, deren kräftige Kontakte zuerst versilbert und abschließend rhodiniert wurden. Jede einzelne Steckdose besitzt die gleiche aufwendige HF-Filterung, die Cardas Audio auch für sein Stromkabel CLEAR Beyond XL verwendet. Diese Technik erklärt nicht nur die große Bauform der Stromleiste, sie garantiert vor allem, dass selbst bei 3.000 Watt Leistungsaufnahme keine Dynamikbeschränkung zu erwarten ist.

Die Kontakte für Neutral- und Außenleiter ("Phase") bestehen aus gelacktem, hochreinem Cardas-Kupferdraht mit 2,6 mm und werden für jeden einzelnen Steckplatz separat geführt. Unter Fachleuten nennt man das Punkt-zu-Punkt-Verkabelung. Die 2,2 mm dicken Litzen der Schutzleiter sind ebenfalls aus hochreinem Cardas-Kupfer gefertigt. Zusammen sind die fünf Schutzleiter an einen 1 kg schweren Kupferblock als zentralem Massepunkt der Anlage angeschlossen. Es handelt sich somit um eine besonders aufwendige Form einer sternförmigen Erdung.

Cardas Nautilus Power Strip Stromleiste Cardas Nautilus Power Strip

 Der IEC-Eingang der Nautilus Power Strip wird von Furutech zugeliefert und ist ebenfalls rhodiniert. Der daneben befindliche Anschluss für einen Banana-Stecker mit 4 mm kann zur Erdung benutzt werden, wenn keine gute Hauserdung vorhanden ist, oder zur Verbindung mit einem externen aktiven Erdungssystem.

Die Nautilus Power Strip wird von Hand bei Cardas Audio montiert. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, die Endkappen aus massivem Messing mit polierter Kupferbeschichtung. Die Bodenseite ist laserbeschriftet und die Seriennummer wird von Hand in die Bodenplatte eingeschlagen.

Abmessungen: 400 x 108 x 63,5 mm
Gewicht 2,80 kg

Im Lieferumfang ist kein Zuleitungskabel enthalten.
Wir empfehlen die Clear Beyond Power oder Power XL Stromkabel.

Preis: 1.800 Euro

Sieveking Quantum Noise Resonator

Der Sieveking Quantum Noise Resonator trägt einen geheimnisvollen Namen. Quantenrauschen ist ein in der Physik hinlänglich bekanntes Phänomen, das bei der Verstärkung von Lichtsignalen und Radiowellen entsteht. Um dieses Quantenrauschen zu minimieren, werden in der Nachrichten- und Röntgentechnik seit Jahren spezielle Schaltungen implementiert, die eine bessere Auswertung der Signale ermöglichen. William Stierhout von Quantum Products Inc. in Kalifornien entwickelte Ende der 1990er Jahre ein Äquivalent dieser Schaltungen für HiFi-Anwendungen, das die Übertragungsfunktion leitender Materialien verbessert. Diese Schaltung wurde später lizensiert und anderen Herstellern unter dem Label QRT (Quantum Resonance Technology) zugänglich gemacht.

Im Jahr 2002 feierte eine Weiterentwicklung dieser Schaltung mit sogenanntem Skalarfeld-Generator im Reimyo ALS-777 Premiere und erwarb sich einen hervorragenden Ruf unter audiophilen Musikliebhabern.

Gute zehn Jahre später, im Jahr 2015, stellte die taiwanesische Firma Telos Audio mit dem Quantum Noise Resonator ein neuartiges Gerät vor, das einen modernisierten Skalarfeld-Generator in kleinerer Bauform enthielt.

Für Sieveking Sound hat Telos jetzt eine Spezialvariante des Quantum Noise Resonator entwickelt, die statt des Schaltnetzteils einen kurzschlussfesten, vergossenen Sicherheitstrafo der Firma BLOCK aus Verden verwendet. Damit ist er nur für den Spannungsbereich von 220-240 Volt geeignet. Klanglich ist dies die beste Variante des Geräts, wie auch Telos-Chef Jeff Lin neidlos anerkennt.

Sieveking Quantum Noise Generator Sieveking Quantum Noise Generator

Der Quantum Noise Resonator wird mit einem Netzkabel verbunden und am besten in die gleiche Steckdosenleiste wie die HiFi-Anlage gesteckt. Er agiert dann als paralleler Stromaufbereiter, der aber im Gegensatz zu seriellen Filtern keine Limitierung der maximalen Spannungsversorgung bewirkt. Das Gerät erkennt nach Aussage von Telos Audio Verunreinigungen im Stromnetz sowie von den angeschlossenen Geräten verursachte Störungen der Stromversorgung und nutzt dann Quantentechnologie, um die Qualität des Netzsinus zu verbessern.

Das klingt sehr theoretisch, funktioniert jedoch ohrenfällig gut. Beim Hören entsteht der Eindruck, die Musik spiele vor einem schwärzeren Hintergrund. Instrumente werden plastischer dargestellt. Hochfrequente Töne - wie etwa die Hi-Hat eines Schlagzeuges oder die Töne einer Querflöte - wirken gleichzeitig artikulierter und harmonischer ins Klangbild eingebettet. Insgesamt erscheint der ganze Raum um die Lautsprecher größer und klarer definiert. Die Musik kommt einfach besser in den Fluss und zuvor getrennt wahrgenommene Melodiebögen greifen ineinander.

Wer das Gerät zum ersten Mal anwendet, wird im A/B-Vergleich bemerken, dass die Musik zunächst leiser zu sein scheint. Das liegt am nunmehr akustisch deutlich entgrateten Hochtonbereich, der einen entspannteren Hörgenuss ermöglicht. Das Gerät selbst reagiert nicht auf seinen Aufstellungsort und kann problemlos auch neben oder unter der Anlage platziert werden. Wir empfehlen allerdings die Verwendung eines kurzen und gerne auch sehr hochwertigen Netzkabels: Die Qualität des verwendeten Netzkabels wirkt sich unerwartet deutlich auf den Klang der gesamten Anlage aus.
In der Verpackung liegen vier Elastomerpuffer bei, die der Endbenutzer selbst als Gerätefuß anbringen kann. Dafür sollte die Oberfläche des Quantum Noise Resonator absolut trocken und staubfrei sein.

Massives Aluminium Gehäuse
Dauerstromverbrauch: 1,5 Watt
Abmessungen: 180 x 135 x 40 mm (mit angebrachten Elastikpuffern)
Gewicht: 1,68 kg

Preis: 1200 Euro